News vom Ersenmünden Komplex

Hier kannst du auf einem Blick alle News sehen, die es gab.


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Vandalismus hoch zwei und Feuer

von: Kerstin Stahl, am: 21.07.2013

Wie versprochen habe ich hier heute den Bericht zum Thema Vandalismus. An den letzten könnt ihr euch doch sicher noch erinnern, auch wenn er schon einige Zeit her ist, oder?

Sonst hier eine kurze Zusammenfassung: Es fing alles damit an, dass plötzlich unsere Jungpferde umherliefen, als wir die Weidezäune abgeritten sind. Da stellten wir fest, dass Jugendliche illegal auf unserer Weide gecampt und alles verwüstet hatten. Die Schäden waren schnell repariert, aber es ging weiter. Sei es ein großes Graffiti oder aber auch die Farbe im Wasser.

Was geschah seit dem? Natürlich die Polizei war da, auch inzwischen die Spurensicherung und einige andere Leute. Das Veterinäramt kommt auch alle paar Tage, um zu gucken, ob sonst noch irgendwas passiert ist. Einen Tag, da war die Polizei gerade wieder zu Gast, um uns die neusten Ermittlungsstände mitzuteilen, kamen einige Stuten mit Fohlen bei Fuß auf den Hof gelaufen. Klar sie kennen den Weg von der Box bis zur Weide und zurück, aber trotzdem, was machten sie hier? Einige aus dem Team versuchten die Stuten und Fohlen einzufangen und brachten sie erst einmal in die große Halle und der andere Teil ging mit der Polizei zusammen zu der betreffenden Weide. Dort angekommen sahen wir auch, was los war: zum einen stand das Weidetor auf, zum anderen waren einige Bäume gefällt, die Tränke zerstört und die Weidezäume demoliert worden. Glückwunsch – echt fantastisch die Sache. Die vor Ort gewesenen Polizisten holten sich wieder einmal Verstärkung – inzwischen kannten ihre Kollegen schließlich den Weg zu uns. Nina rief direkt den Rest vom Team an, der am Hof geblieben ist, dass die Stuten mit Fohlen auf eine andere Weide umziehen müssen, da sie hier nicht bleiben konnten. Vorrübergehend mussten somit die Stuten samt Fohlen in ihre Boxen.

Die Jungs aus unserem Team halfen der Polizei so gut, wie sie konnten, Nina meldete den Schaden der Versicherung und wir Mädels sind schon mal Richtung Baumarkt und Reitsportgeschäft, um die nötigen Dinge für die Reparatur zu kaufen. Auf dem Wege fuhren wir auch direkt an der Post vorbei, um einige Päckchen abzuholen und aufzugeben. Dies war aber eher alltäglich. Einer von uns darf immer in die Stadt alle paar Tage, um solche Arbeiten zu erledigen. Wieder am Stall angekommen, waren die Polizisten auch schon fertig und wir konnten damit anfangen alles wieder in Stand zu setzen. Insgesamt haben wir dafür fast den ganzen Nachmittag gebraucht, da natürlich am Nachmittag auch einiges anderes auf dem Programm stand. Vorreiten von Pferden für potenzielle Kunden, die Ausbildungen und noch einiges mehr…

So, neuer Tag, neues Glück. Ja Pustekuchen aber auch…. Da wollten wir alle in Ruhe schlafen die Nacht über und dann rief Nina an bzw. unsere Telefonkette: Feuer auf dem Hofgelände! Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber ich sprang förmlich in meine Klamotten und war ein paar Minuten später vor Ort. Die Feuerwehr war auch schon da, um die verstreuten kleinen Brände zu löschen. Es waren keine großen, aber mehrere kleine, die stark qualmten, sodass die Pferde von einem Platz zum anderen umgestellt werden mussten. Gott sei Dank waren es „nur“ angezündete Tonnen, die überall verstreut wurden, aber bei dem Wetter… Es ist alles trocken, nicht auszudenken, was hätte passieren können. Jedenfalls waren wir die Nacht über alle in Aktion. Wir kamen zu dem Entschluss alle erwachsenen Pferde ohne Fohlen bei Fuß auf das Gelände von Loarbach umzustellen. Solange bis sich hier alles wieder gelichtet hat. Die Stuten mit Fohlen werden auch noch folgen, aber die können schließlich nicht rüber geritten werden. Unsere acht Stuten mit Fohlen werden später mit dem Transporter rüber gefahren. Indes gingen die Arbeiten am Stall weiter. Um drei Uhr früh war die Feuerwehr fertig, die Polizei kam mal wieder und wir immer noch in Aktion. Die Stallgebäude waren nicht in Brand geraten, auch ansonsten nur ein, zwei Bäume und ein paar Büsche. Trotzdem schlimm genug…

Nun könnt ihr euch sicher vorstellen, wie es bei uns ist: Alles andere als schön. Ich hoffe, dass das bald wieder vorbei geht….

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Neues von Meiningen

von: Lea Kraz, am: 19.07.2013

Hallöle,
ja, wir versuchen gerade alles aufzuholen, was liegen geblieben ist- und das ist eine ganz schöne Menge. Den Anfang hat jetzt einfach mal der Zucht- und Ausbildungsstall gemacht. Es sind die fertigen Ausbildungsberichte an die Besitzer der Pferde geschickt worden und einige Eintragungen vorgenommen worden. Jetzt muss nur noch in den nächsten Tagen der Leistungsstand angepasst, sowie einige Charakter geschrieben werden.

Die News zum Vandalismus, der nicht abreißen möchte, kommen die Tage online. Heute sind nur alle Neuerungen dran.

Die Fohlen
Ich kann euch eins sagen: Wir haben den totalen C – Überschuss! Irgendwie wurde alles verpaart, was nicht bei drei auf einem Baum saß und dann auch noch mit C angefangen hat. Dabei sind schlussendlich aber acht wunderschöne Fohlen hervorgekommen – vier Stuten und vier Hengste.

Allen Anfang machte Caribbian Girl ZM (Stute). Sie ist eine wunderschöne veredelte Hannoveranerstute aus der Linie von Crystal Eyes. Caribbian stellt eine gelungene Mischung einer Dressur- Spring Anpaarung da, da sie Talent bis in die höheren Klassen für beides vorweisen kann.

Darauf kam unsere Babea ZM (Stute). Babea ist eine braune Westfalenstute aus der Linie von Baron Herzensbrecher von Meiningen. Wie man an dem Namen unschwer erkennen kann, wird Babea eine Dressurstute mit viel Talent werden.

Chunky Munky ZM (Stute) ist ebenfalls eine veredelte Hannoveraner Stute und ebenfalls braun. Sie wird bei uns in Zukunft sicherlich für Pepp sorgen, dann sie ist unser kleiner Vielseitigkeitscrack.
Nun widmen wir uns mal unserem ersten kleinen Herren. Der Gute heißt Landstreicher ZM (Hengst) und kommt aus der Linie von Lausbub RA. Mit ihm haben wir ein weiteren Allrounder im Petto über den wir uns sehr freuen. Ebenfalls, wie die Damen zuvor, ist er ein Brauner.

Natürlich folgt auf den einen kleinen Hengst wieder eine Stute. Sie wurde auf den Namen Gute Fee ZM (Stute) getauft und ist eine braune Württemberger Warmblut Stute. Vom Potenzial her ist sie nicht ganz so interessant, aber dafür alleine von der Blutlinie. Wir sind gespannt, was die Go for Gold ZM Tochter später so drauf haben wird.

Nun möchte ich euch unseren kleinen Rapp-Hengst vorstellen. Gestatten sein Name ist: Carlsson vom Dach ZM (Hengst). Ja, richtig gehört! Wieder mal was ausgefalleneres bei uns. Carlsson ist ein Westfalenhengst, der unsere Dressurlinien unterstützen soll. Aktuell sind wir gespannt, wie er sich macht, denn bisher ist er noch nicht sehr weit von seiner Mutter weggegangen.

Corn Flake ZM (Hengst), nein nichts zum Essen und wehe es versucht wer! Der bekommt es aber mit mir persönlich zu tun! Hier gibt’s keine Milch zum Pferd! Flake ist ein veredelter Westfale, der ein wenig trottelig ist oder soll man es eher träumerisch nennen? Auf alle Fälle rennt er überall gegen…. Noch haben wir Hoffnung, dass er später nicht jedes Hindernis umreißen wird…

Nun zum Letzten Fohlen: Flick-Flack ZM (Hengst). Flick-Flack ist ebenfalls ein veredelter Westfalenrapphengst und soll später mal in Richtung Dressur gehen.

Ich glaub, das war es so von der Fohlenfront… Ansonsten kann ich nur noch sagen, dass unsere Absetzer nun alle auf der großen Jungpferdeweide stehen.


Neue Zuchtpferde
Mehr Pferde, wie wir Fohlen haben, dürfen wir seit diesem Jahr in unseren Zuchtställen begrüßen. Insgesamt haben wir neun neue Stuten und zwei neue Hengste dabei. Hier ihre Eckdaten:

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Camira LW ZM | Württemberger Warmblut | 170 cm | Dunkelbrauner | 6 Jahre

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Another Essence MW | Westfale | 166 cm | Brauner | 4 Jahre

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Clanova MW | Holsteiner | 163 cm | Fuchs | 3 Jahre

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Danubi MW | Westfale | 168 cm | Dunkelbrauner | 3 Jahre

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For Your Fiance MW | Oldenburger | 170 cm | Brauner | 3 Jahre

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GNs Sunday | dänisches Warmblut | 175 cm | Fuchs | 4 Jahre

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Lord Sela MW | Westfale | 168 cm | Dunkelbrauner | 3 Jahre

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Lolita MW | Oldenburger | 170 cm | Fuchs | 6 Jahre

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Pure Heart MW | Westfale | cm | Dunkelfuchs | 3 Jahre

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WPE Sweet Sweep | Schwedisches Warmblut | 165 cm | Brauner | 3 Jahre

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Zarnochs Sanna RGE | Trakehner | 167 cm | Fuchs | 7 Jahre
Bei den Stuten werden diesen Jahrgang definitiv nicht alle gedeckt. Vermutlich gar keine [also von unseren Jungspunden hier], aber die Hengste könnten schon zum Einsatz kommen.


Ab in Rente!
Mit dem Jahreswechsel auf Meiningen gehen nun einige Pferde so langsam in den Ruhestand und ihre Altersteilzeit. Altersteilzeit bedeutet bei uns, dass sie so gut, wie gar nicht mehr auf Turnieren genannt werden und aus der aktiven Zucht genommen sind.
Es verabschieden sich:
• Blaze of Yail von Norrholmen mit 20 Jahren
• Lianos SD mit ebenfalls 20 Jahren
• Astras Crown ZM mit 19 Jahren

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Ausbildungsabschluss A.T. It Has Been A Good Journey

von: Jule [real], am: 11.07.2013

Auch wenn Journey auf den ersten Blick klein und niedlich erscheint hat sie uns gezeigt das sie mehr als das sein kann. So stand am Anfang erst mal ihr Temperament im Wege, da sie schon angeritten zu uns kam festigten wir die Grundlagen die sie schon konnte. Dabei stellte die Stute uns auch auf die Probe, wir brauchten lange bis wir den richtigen Reiter fanden für sie, war das geklärt lief sie auch eine schöne E Dressur. Journey lernte schnell und begriff bald was wir mit den Hilfen zum Mitteltrab und Galopp wollten, jedoch wollte sie immer schneller als wir und es brauchte wieder ihre Zeit bis die Kleine so lief wie sie es sollte, mit dem Rückwärtsrichten kam dann die eigentliche Arbeit auf sie zu. Nur sehr wieder Willig trat sie rückwärts und versuchte sich immer zu um zu wenden mit viel Geduld und Überredung´s Künsten gelang es uns, ohne fremde Hilfe die Stute Rückwärts zu richten. Was schwierig beim Rückwärts gehen war, war einfacher bei den Vorhandwendungen. Nach ein paar Übungen damit verstand sie die darauf folgenden Hilfen und wand sich um, das klappte auch gut bei den Hinterhandwendungen die wir gleich zusätzlich übten, nach und nach ritten wir immer wieder A Dressuren durch um die neu erlernten Sachen zu festigen. Klappte dies durfte Journey mal einen ganzen Tag auf der Weide verbringen den sie sich nach den Anstrengungen verdient hatte, nach ihrem kleinen Urlaub ging dann der Ernst des Lebens weiter. Als es hieß das sie Journey setzten muss und vermehrt zusammen kommen sollte, viel sie am Anfang immer wieder in die Arbeitstempos und kam schwer zurück, also staffelten wir die Lektionen auf ein paar Runden und so kam die Stute auch unter ihren Schwerpunkt und versammelte sich schön unter dem Reiter. Mit dem Außen Galopp freundete sich Journey nur schwer an, wir stellen sie meist noch nach Außen um ihr den Einstieg leichter zu machen, allerdings sprang sie immer um sobald sie außen richtig war. Also fingen wir langsam an, erst auf der richtigen Hand und vollführten dann einen Wechsel auf die andere Hand, damit konnte die Stute erst mal arbeiten. Nach und nach sprang sie dann auch auf unsere Hilfen zum Außen Galopp an und nahm es uns nicht mehr krumm, falsch zu Galoppieren. Was im Außengalopp nicht klappte, klappte erstaunlicher Weise gut bei den Fliegenden Wechsel. Bei den Starken Gangarten nutzen wir ihr Temperament etwas aus, den das konnte Sie in Perfektion. Souverän streckte sie ihre Beine und legte gute Verstärkungen aufs Parket. Zufrieden mit den Verstärkungen gingen wir die Traversalen an, Seitwärts im Trab war schon schwierig für Journey am Anfang gewesen. Doch im Schritt an gefangen und immer wieder Trabphasen dazwischen beim Seitwärts gehen gelang es ihr ihre Beine zu sortieren und machte die Zick Zack Traversale im Trab und Galopp sehr schön. Nachdem die Stute, die Traversalen perfektionierte hatte waren die Travers und Revers ein leichtes für sie. Ws wir feststellten war das Journey extreme Langeweile bei den Pirouetten schob, dennoch führte sie, die Übung dazu sehr sauber und schön aus. So fingen wir an immer wieder ganze Aufgaben mit ihr zu Reiten, was sie sehr gut machte und immer bei ihrem Reiter blieb und auf die Hilfen horchte und sofort umsetzte, so verlässt uns nun eine sehr Lehrreiche und Intelligente Stute mit der wir viel Spaß hatten. Wir wünschen ihr und ihrem Reiter eine tolle Zukunft und eine ebenso Erfolgreiche Turnierkarriere!

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Ausbildungsabschluss Antoniè

von: Jule [real], am: 06.07.2013

Toni wie wir die Stute kurz nannten, lernten wir als eine richtig tolle entspannte und ausgeglichene Stute kennen. Die Fuchs Stute, fand schnell vertrauen ins uns und gewöhnte sich schnell an Sattel und Longe. Diese ruhe behielt Toni über die ganze Zeit, selbst als der Reiter auf ihren Rücken kam blieb sie die Ruhe selbst, natürlich war ihr das erst nicht richtig geheuer und sie tippelte mal rum lies es jedoch bei zweimal bleiben und entspannte sich. Nachdem das Reiten an der Longe soweit gut lief und sie wusste wie sie sich auszubalancieren hatte, probierten wir es ohne. Nachdem sich das soweit gefestigt hatte, fingen wir an E Dressuren zu Reiten und immer wieder der Stute die Sicherheit zu bieten die sie brauchte. Als das gut klappte kümmerten wir uns intensiver um das Springen, Toni zeigte uns das sie viel Talent im Springen hat. Lange mussten wir uns mit dem Freispringen bei ihr nicht aufhalten, den sie verstand wie sie ihre Kraft einzusetzen hatte. Die anfänglichen Kreuze und Cavalettis, waren schon schwieriger – Die Fuchs Stute brauchte eine Weile bis sie wusste wie sie sich auszubalancieren hatte nach einem Sprunge. Doch man merkte ihren Ehrgeiz und die ruhe die sie mit brachte, ging mal was daneben nahm sie es ruhig auf und machte es beim nächsten mal anders. Nach und nach fingen wir an mit ihr ganze Parcours zu springen, wo sie ihre Sache sehr gut machte, so sprang sie auch einen ganzen E Parcours durch. In den Phasen zwischen dem Springen gingen wir immer viel mit ihr ins Gelände, so bauten wir die nötige Kondition auf die sie später bräuchte um die Geländestrecken meistern zu können. Wir erleichterten ihr den Einstieg mit einem Lehrpferd, das wir nicht alzu lange in Anspruch nehmen mussten. Nach anfänglichen zögern sprang Toni die Sprünge ohne Scheu, am Wasser Hindernis brauchten wir ein wenig länger da es doch nicht so einfach war im Wasser sofort das Gleichgewicht wieder zu finden. Nach einigen Wiederholungen und trocken Arbeit war auch das kein Problem mehr, mit der Bürste hatte sie dann allerdings weniger Probleme – Auf der ganzen Strecke machte sie sich gut und zeigte Freude am Galoppieren und Springen. Somit beendet Antoniè ihre Ausbildung auf dem Zucht- und Ausbildungsstall Meiningen, wir wünschen ihr eine tolle Zukunft und ihrem Reiter viel Spaß mit dieser tollen Stute!

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Ausbildungsabschluss Sonnenschein

von: Jule [real], am: 30.06.2013

Wir sind fast schon traurig das die große Stute uns verlässt, in denletzten Wochen hat sich die Stute von ihrer besten Seite gezeigt und wusste wie sie uns zu begeistern hatte. Am Anfang stand der Schweiß und das auf beiden Seiten. Sonnenschein alberte am Anfang noch ziemlich mit uns rum wo es hieß das der Sattel auf ihren Rücken kam wir erste Versuche unternahmen einen Menschen auf ihren Rücken zu bugsieren. Nach einigen versuchen, verstand sie was wir von ihr wollten und sie blieb nun ruhig stehen und nahm das Gewicht vom Reiter gut
an. Die dunkelfuchs Stute machte sich so gut, das wir gar nicht allzu lange brauchten mit dem Einreiten. Wir ließen ihr die Zeit die sie brauchte um wirklich sicher zu werden, so zeigten sich schon schnelle Fortschritte. Als Sonnenschein wirklich sicher lief und es auch schaffte eine E Dressur zu laufen was wir immer wieder übten, fingen wir mit dem Springen richtig an. Wir hatten sie zwischen durch immer wieder Freispringen lassen damit sie sich an die Hindernisse und bunten Stangen gewöhnen konnte. Unter dem Reiter war das erste Mal komisch, Sonnenschein brauchte lange um heraus zu finden wie sie sich nach dem Sprung ausbalancieren musste. Doch wir gaben nicht auf und investierten die ruhe und Zeit in die dunkelfuchs Stute. Nach vielen einzelnen Hindernissen Kreuzen, Cavalettis und In Outs war sie so sicher dass wir uns an die Kombination wagten. Dies allerdings war für sie kein Problem, zuverlässig sprang sie in die Kombi rein und wieder raus. Wir merkten das sie langsam spaß an der Sache entwickelte, das nutzen wir aus für die Parcours Arbeit. Da stellte sie sich als wahres Wendung wunder heraus, souverän nahm sie die Hindernisse aus jede Kurwe und sprang in einer guten Manier einen E Parcours. Bevor wir mit der Dressur weiter machten, gewöhnten wir sie auch wieder durch das Freispringen an die nächste Höhe und an die zweifache Kombination. Sonnenschein störte sich nicht groß daran und schien es gelangweilt hin zu nehmen. Unter dem Reiter jedoch, fand sie die Gleichgewichts Probleme wieder, immer wieder sprangen wir einzelne Hindernisse mit ihr und auch die Kombi, dabei lernte sie schnell und zeigte uns ihr Kämpfer Herz. Zufrieden sprangen wir immer mal wieder einen A Parcours mit ihr und versuchten verschiedene Kombinationen. In der Dressur, zeigte uns Sonnenschein, dass sie sich hier deutlich zu Hause fühlte. Mit raumgreifenden Schritten federte sie durch die Halle, die Stute verstand nach kurzem Zögern was die Hilfen zum Mitteltrab bedeuteten. So warf sie ihre Beine schon kaum das wir dran dachten, beim Mittelgalopp mussten wir sie allerdings etwas ausbremsen da sie doch recht forsch an die Sache ging und unbedingt arbeiten wollte. Mit viel Geduld und Feingefühl bekamen wir sie in einen schönen Mittelgalopp, der nicht hektisch wirkte, somit konnten wir zum Rückwärtsrichten übergehen. Da brauchte man die Stute nicht lange bitten, eine kleine Gewichtsverlagerung und die dazugehörigen Hilfen und schon trat sie die ersten Schritte zurück. Dennoch ließen wir es nicht auf ein wunder hinaus laufen, immer wieder arbeiteten zwei Ausbilder am Rückwärts richten bis sie so lange Rückwärts ging wie es der Reiter wollte. So hatte sich Sonnenschein auch schnell an die neuen Aufgaben und Lektionen gewöhnt und wir ritten immer mal wieder A Dressuren durch, was sie sehr gut meisterte. Zwischen der ganzen Spring und Dressurarbeit waren wir viel mit ihr im Gelände unterwegs und bauten so die Kondition bei ihr auf die sich brauchte für die Gelände Strecke, die Stute war so schlau und unerschrocken dass sie die meisten Hindernisse von Anfang an ohne Probleme und scheu sprang, in den Wasserhindernissen selbst gab es nur ab und an probleme da sie nicht wusste wo sie hin springen würde doch das würde sich unter ihrem festen Reiter zu Hause legen, den dem würde sie um einiges mehr Vertrauen schenken. Somit sprang sie eine Schöne A Strecke und kam nur ganz selten aus der Puste. Sonnenschein hat so viel „Sonne“ auf den Hof gebracht und uns echt viel Spaß gemacht, da sie eine so lernwillige Stute ist. Wir wünschen ihr eine tolle Turnierkarriere und iele tolle Fohlen in Zukunft!

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Ausbildungsabschluss GNs Melodie PR

von: Jule [real], am: 30.06.2013

Als Melodie zu uns kam lernten wir eine sehr misstrauische Stute kennen, nur zweifelnd folgte sie jemanden und fand es recht unangenehm in einer fremden Box zu sein. Doch wir hatten ja einige schwierige Fälle hier am Hof. Also setzten wir unsere Ausbildungsstallleiter auf die Stute an, nach einiger Zeit hatte sich die Stute an uns gewöhnt und arbeitete bereit willig mit. Als jedoch die ersten Sachen auf ihren Rücken kommen sollten, mussten wir weit zurück rudern. Soweit reichte das vertrauen dann doch nicht, so gingen wir die Sache noch langsamer an, die Fuchsstute beugte die Sache immer noch recht argwöhnisch lies aber nach etlichen malen das Sattel auflegen über sich ergehe, das gewöhnen an den Sattel lief dann doch recht schnell bei ihr. Reiter waren wirklich eine doofe Sache für sie und sie tippelte nervös rum sobald jemand neben ihr auf dem Bock stand und sachte den Fuß in Bügel stellte. Nach und nach wurde sie ruhige und hatte sich gut eingelebt und fand den Reiter jetzt auch unproblematisch so dass wir nicht lange mit ihr an der Longe arbeiten mussten. Als Melodie so sicher war und wusste sich auszubalancieren ritten wir immer wieder eine E Dressur durch, nachdem sich das soweit gefestigt hatte, ging es über ins Springen, im Freispringen hatte sie uns schon gezeigt das sie es wusste wie es ging und gewöhnte sich schnell an die Höhe, beim Sprünge anreiten allerdings musste man sich wieder ihr Vertrauen erarbeiten, mit vielen kleinen kreuzen und Cavalettis bekamen wir sie dazu sicher mit dem Reiter zu springen, dafür war unsere Leitung immer noch am besten. Hatte man Melodies vertrauen im Springen sprang sie ohne zu zögern einen E Parcours durch, zwischen den Springtagen gab es immer wieder viel Dressurarbeit, dabei zeigte die Fuchsstute ein Händchen für Mitteltrab und den Galopp. Dabei nutzten wir einfach ihren Vorwärtsdrang aus. Das Rückwärts gehen war allerdings wieder schwieriger, da mussten wir wieder ganz viel Feingefühl beweisen. Als sie verstanden hatte das, sie nirgends rein fiel und uns vertrauen konnte nahm sie die Hilfen gut an und machte mit. Melodie überraschte uns immer wieder wie schnell sie lernte, schnell hatte sie sich an die A Hindernisse gewöhnt und sprang auch mit Reiter ohne zu zögern durch den Parcours. Als es an die L Hindernisse ging wurde sie jedoch skeptisch, die Mauer war ihr unheimlich und gefiel ihr am Anfang überhaupt nicht. Stück für Stück bauten wir ihr die Mauer auf bis sie anstandslos drüber sprang. Den Wassergraben sprang sie gleich ohne Probleme, was uns erstaunte ebenso die 3 fache Kombination. So konnten wir einen ganzen L Parcours mit ihr springen. In der Dressur war die Fuchs Stute unschlagbar, nach einigen versuchen verstand sie sofort was es hieß in den Versammlung zu reiten, so brauchten wir uns nicht lange mit dem Versammelten Galopp/Trab aufhalten und arbeiteten mit dem Außengalopp weiter was nach einiger Zeit gut klappe, ihr war es immer noch recht komisch auf der falschen Hand zu Galoppieren. Da sie gut
drin war in der Dressur arbeiteten wir gleich weiter mit ihr, bei den Starken Gängen harkte es mal wieder. Mit viel Überzeugung bekamen wir sie dazu ihre Beine mehr zu strecken und auszugreifen, als es klappte fingen wir mit den Traversalen an. Erstaunlicher Weise zeigte sie sich hierbei sehr Motiviert und aufgeschlossen, so lief sie nach kurzer eine saubere Traversale auf beiden Händen und zick-zack. Selbst das Schulterherein im Trab lernte sie schnell und führte es sauber aus. Die Galoppwechsel klappten nach viel Arbeit mit ihr auch sehr gut, manchmal sprang sie noch nicht sauber genug um aber das würde sich mit der Zeit legen und da behielten wir Recht. Als wir eine komplette M Aufgabe ritten sprang sie auf der Mittellinie so sauber um wie noch nie. Im Springen hingegen hatten wir anfängliche Schwierigkeiten mit der Balance, da es doch schon komplizierter für sie war zu landen aus der Höhe. Melodie überraschte uns nicht als sie die Trippelbarre nicht sprang, denn da zeigte sich wieder das Misstrauen in Reiter und können, also bauten wir wieder langsam alles auf und nahmen Stück für Stück die Hürde. In der 3 Fachen mit Trippelbarre stellte sie sich gut an und kam auch immer wieder zurück wenn es der Reiter wollte. Somit
stand einem M Parcours nichts mehr im Wege. Immer wieder zwischen der Dressur und Springarbeit und den Ruhetagen gingen wir ins Gelände mit ihr, damit sie sich die nötige Kondition aufbauen konnte und ruhiger wurde. Mit einem zweiten Pferd auf der Geländestrecke machten wir es ihr viel einfacher so konnte sie dem Herdendrang nach geben, wir merkten schnell das ihr die Bürsten nichts ausmachten und auch so die schmalen Hindernisse recht easy für sie erschienen, das Wasserhindernis machte uns mehr Probleme, sie wollte nicht ins Wasserspringen. Also hieß es für unsere Leitung selber rein und wieder raus, als wir das ein paar wiederholten, sprang Melodie auch mit Reiter ins Wasser und die Hindernisse im Wasser selbst. Nach und nach ritten wir ganze Strecke um sie zu gewöhnen, was dann recht gut ging mit ihr. Im großen und ganzen, hatten wir viel Spaß mit der großen Fuchsstute die uns gezeigt hat das es nicht nur bequeme Pferde gibt sondern auch Pferde die ständig einen Vertrauens beweis haben möchten und genau das macht Melodie aus. Wir wünschen ihr eine tolle
Zukunft und ihrem Reiter eine Erfolgreiche Turnierkarriere!

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Ausbildungsabschluss GNs Amaroula PR

von: Avery [real], am: 26.06.2013

GNs Amaroula PR hat sich bei uns überraschend schnell eingelebt. Er schloss schnell neue Freundschaften und fand auch im Herdenverband auf der Weide seinen Platz. Zu Beginn seiner Ausbildung arbeiteten wir mit niedrigen Hindernissen, um erst einmal seine Fähigkeiten zu überprüfen. Dabei zeigte sich schnell, dass er hohes Potenzial hat. Beim Oxer oder dem Steilsprung überzeugte er mit Mut und Können. Allerdings schätze er teilweise den Abstand ein wenig falsch ein und hatte Probleme bei den engeren Wendungen. Zudem ließ er manchmal die Hinterhand etwas schleifen. Wir konzentrierten uns zunächst auf dieses Problem und fingen ganz klein vom Boden aus an. Am langen Zügel lief er über jegliche Kombinationen von Stangen und beim weiteren Training zahlte sich dieses viele Üben aus. Der Hengst nahm die Stangen mehr wahr und wurde aufmerksamer. Bei der weiteren Springausbildung bekam Amaroula immer mehr das Gespür für Distanz und Höhe, allerdings machten ihm noch immer die schweren Wendungen Probleme. Auch hier arbeiteten wir zu Beginn ohne Hindernisse und nahmen stattdessen die Longe oder die Dressur als Hilfsmittel. Es dauerte recht lange, bis der mit den Wendungen zurecht kam, aber es wurde zunehmend besser, sodass wir weiter im Parcours arbeiten konnten. Dort eröffnete sich jedoch bald ein neues Problem: Sein Temperament. Häufig reagierte der Hengst nur spärlich auf die Temporegulierung. Auch in dem Fall war die konzentrierte, tägliche Bodenarbeit das Heilmittel. Er wurde sensibler und stürmte nicht mehr so sehr durch den Parcours wie zuvor.
Bei der Dressur zeigte sich Amaroula als äußerst lernwillig und intelligent. Schnell begriff er wobei es bei den einzelnen Lektionen ankam und selbst die Traversalen die Piaffen fielen ihm nicht schwer. Allerdings brauchte es ein wenig bis er den fliegenden Galoppwechsel beherrschte.
In Sachen Vielseitigkeit überraschte uns der Hengst ein wenig. Da Dressur und Springen nun keinerlei Probleme mehr ergaben, hatten wir damit gerechnet dass auch das Gelände Amaroula keine Schwierigkeiten bereiten würde. Da machte uns er Hengst aber einen Strich durch die Rechnung. Denn er erwies sich als relativ schreckhaft und stand den neuen Naturhindernissen teilweise mit Angst gegenüber. Wir bemühten uns mithilfe von Desensibilisierung ihn ein wenig mutiger zu machen. Zudem gingen wir oft ins Gelände, zunächst ohne Sprünge. Nach einigen Wochen wurde der Hannoveraner zunehmend trittsicherer und gelassener, sodass wir kleinere Hindernisse wie Baumstämme in unsere Ausritte mit einbauten. An allem was für ihn irgendwie komisch wirkte, ließen wir ihm genügend Zeit um sich daran zu gewöhnen und das unbekannte Objekt eingehend zu untersuchen. Allmählich gewöhnte sich der Braune an die einzelnen Hindernisse und der Rest war förmlich ein Kinderspiel. Durch weitere Ausritte steigerten wir immer mehr seine Ausdauer und verlängerten die Galoppphasen.
Nach weiterem Training sind wir uns sicher, dass Amaroula bereit ist, um nach Hause zurückzukehren und den Zucht- und Ausbildungsstall Meiningen den Rücken zuzukehren. Solange er weiterhin im Training bleibt, erwartet ihn mit Sicherheit eine glänzende Zukunft im Pferdesport. Wir sind gespannt, was dieser Hengst noch alles erreichen wird.

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