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Ya'allah PR ZM x

Anglo-Arabisches Vollblut | 155 cm | Schimmel | 21 Jahre |
Society (off) (Vater) x GHs Unconquerable xx (off) (Mutter-Vater) x Baghshah ox (Mutter-Mutter-Vater)
Züchter: Zuchtstall Meiningen | Nachkommen: 2

Charakter
Ya´allah zu Deutsch "mit Gottes Hilfe" ist wahrlich ein Geschöpf Gottes. Der Hengst entspricht sämtlichen Vorstellungen eines edlen und temperamentvollen Vollblutes. Was den Charakter unseres Schimmels angeht, hat Gott seine Hilfe wohl verwehrt und den Teufel zu Rat gebeten. Er ist und bleibt vermutlich immer ein kleiner Draufgänger, der klare Regeln benötigt. Eine kleine Unaufmerksamkeit und der Hengst macht, was er möchte. Sei es mit oder ohne Reiter. Zudem kommt noch, dass er weibliches Personal zu 90% ignoriert und missachtet. Wieso? Wir haben absolut keine Ahnung. Nur leider hat er bisher jedes weibliche Personal so behandelt, egal ob es sein Lieblingsessen Möhren dabei hatte oder nicht.
Anfangs tat sich Ya´allah sehr schwer damit unter dem Sattel zu laufen, aber inzwischen mit harter Arbeit und viel Disziplin klappt es schon sehr gut – anders wäre so langsam auch nicht mehr tragbar. Manch ein Reiter flucht über ihn, aber einer unserer Ausbilder liebt ihn und Ya liebt ihn. Sprich eine gegenseitige Liebe. Wenn die beiden zusammen trainieren merkt man die Harmonie und den Zusammenhalt. Ya wird schnell locker, geht geschmeidig und zeigt sich von seiner besten Seite. Okay, eine gute Rittigkeit hat er bei jedem nach dem Aufwärmen, aber zwischen den beiden ist es schon etwas Besonderes. Auch haben die beiden den Hang zum Distanzsport entdeckt und leben diesen aus. Unser Schimmelhengst bringt für diesen Sport gute Grundvorraussetzungen mit. Die da wären: Lauffreudigkeit und viel Kondition. So kann es sein, dass man Pferd und Reiter einen Tag mal nicht sieht und sie wieder für eine Übungsdistanz quer durch die Gegend auf sind. Die Pfleger haben sich dran gewöhnt und Ya hat so auch seinen täglichen Auslauf.
Wird Ya nur normal trainiert, so muss er definitiv hinterher noch auf die Weide oder in die Führanlage. Geschieht dieses nicht wird er sehr ungehalten in seiner Box und ist spätestens am Abend ungenießbar. Wie er dann ist, musste leider eine ganz neue Azubine, die die Worte bring ihn noch auf die Weide, nicht ganz ernst genommen hat, herausfinden. Es ist nicht Schlimmeres passiert, aber auf noch eine Begegnung dieser Art ist sie nicht aus.
Beim Putzen sollte man sich ebenfalls beeilen, weil dieses hat ebenfalls nichts mit viel Bewegung zu tun. Wenn ihm die ganze Prozedur zu lange dauert, fängt er erst an mit den Hufen zu scharren, dann versucht er irgendwelchen Blödsinn zu machen und zu allerletzt versucht er sich davon zu machen. Manchmal gelingt es ihm sogar – er ist ein kleiner Ausbruchkönig. Von daher muss man immer ein Auge auf ihn haben!
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