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Coopers Shayanna ZM

Trakehner | 168 cm | Brauner | 17 Jahre |
KHR Matador Pearcy (Vater) x DWs Glücksstern DF (Mutter-Vater) x Donauzauber (Mutter-Mutter-Vater)
Züchter: ZS Meiningen | Nachkommen: 3

Charakter
Shayanna bedeutet im Tunesischen so viel wie "die Unerhebliche". Doch wenn unsere Shayanna eines nicht ist, dann ist es bedeutungslos. Es lässt sich immer wieder beobachten, dass sie einer der Ruhepole in der Herde ist. Versetzt mal wieder eine Kleinigkeit die anderen Pferde in Aufruhr, kann man schon fast die Ruhe sehen, die die, auf den ersten Blick doch eher unscheinbare braune Stute ausstrahlt. Auf beeindruckende Weise schafft sie es dann auch immer wieder, ihre Herdenmitglieder von dieser Ruhe zu überzeugen. Es lässt sich nicht verleugnen, dass diese Ruhe der Einfluss von ihrer Mutter, Sundancers Sacred Heart DF ist, die sich auch stets als ruhige, gelassene und manchmal schon etwas träge Stute zeigt. Doch Shayanna kann auch anders: Schließlich darf auch der Ruhepol der Herde mal aufdrehen. Mit ihren außerordentlich guten Gangarten und der starken Gallopade zieht sie dann doch immer wieder die Blicke auf sich. Da zeigt es sich dann, dass diese Stute gar kein auffälliges Fellkleid braucht, um aufzufallen. Im Dressurviereck blüht die braune Stute richtig auf und zeigt von sich aus, was alles in ihr steckt - und das ist viel! Aber nicht nur Dressurtechnisch bietet sie viel an, nein, auch im Parcours ist sie ein Ass. Schon früh hat sich gezeigt, dass sie doppelveranlagt ist, sie forderte und fordert auch immer noch in ihrer Ausbildung und im täglichen Training Abwechslung. Und wer nach den Beobachtungen auf der Weide denkt, Shayanna wäre auch beim Reiten immer ruhig und lieb, der täuscht sich: Auf ihre ganz eigene Art testet sie neue Reiter aus. Während ihr Vater, der Trakehner-Hengst KHR Matador Pearcy unter dem Sattel auch gerne mal Mätzchen macht und der ein oder andere Reiter dann schon mal den Boden geküsst hat, hat Shayanna ihre ganz eigene Methode: Dann ignoriert sie einfach mal den Menschen da auf ihr drauf und geht wohin sie will. Bösartig wird sie dabei nie, sie will nur ihre Grenzen aufdecken und testen was sie sich erlauben kann ohne jemanden dabei zu gefährden. Es sind also eine konsequente Hand und klare, bestimmt gegebene Hilfen nötig, um im Training und auf Turnieren mit ihr klar zu kommen. Ihre liebevolle Art erschafft ihr eine große Beliebtheit. Sie würde niemals nach jemandem schnappen oder gar zubeißen. Da zeigt sich wohl auch wieder mehr der Einfluss Sacred Hearts als der von Matador Pearcy. Liebevoll und mit purer Freude genießt sie ihre Bezugspersonen, sei es in der Box, auf der Weide oder wenn man sie kurz am Putzplatz alleine gelassen hat und wieder kommt.
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